Unsere Geschichte
Tradition seit 1949
Das 1949 eröffnete Modehaus in Bad Wildbad kann auf eine faszinierende Historie zurückblicken. Im Weiteren erhalten Sie Einblicke in die Geschichte dieses familiengeführten Unternehmens.

So fing vor 70 Jahren alles an...
1949er Jahre
Am 16. Juli 1949 eröffneten der Textilkaufmann Herbert Frey und seine Ehefrau Mina in den Nebenräumen des Hotels “Goldener Stern” in der Wilhelmstraße 2 ein Fachgeschäft, das sich auf Herren-Konfektion, Knaben-, Sport- und Berufskleidung spezialisierte. Trotz des knappen Warenangebots, nur vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, präsentierten sie ihre Produkte auf modernen Chromständern und selbstgebastelten Holzständern, wobei Wasserleitungsrohre als unkonventionelle Warenträger dienten. Der Gründer Herbert Frey wurde bald im Volksmund als “Hosenladen” bekannt. Mit dem Aufschwung der Geschäfte wurde jedoch deutlich, dass die angemieteten Räume im “Goldenen Stern” bald wieder gastronomisch genutzt würden. Daher bot sich 1955 die Gelegenheit zum Kauf des Vorderhauses des leerstehenden Hotels “Goldenes Ross” in der Wilhelmstraße 9 an.

Modehaus Frey und das deutsche Wirtschafts-wunder in Wildbad
1956 bis 1970
In den ersten Jahren florierte das Geschäft dank der hohen Nachfrage nach Textilien in der Nachkriegszeit. Das deutsche Wirtschaftswunder und der Rückzug des französischen Besatzungsmilitärs füllten die zuvor belegten Hotels und Kliniken in Wildbad wieder mit Kurgästen. Im Herbst 1956 erfolgte der Umbau des Erdgeschosses im “Goldenen Ross” zu einem Modegeschäft mit Metallschaufenstern. Der Umzug und die Neueröffnung folgten im November 1956. Der Erwerb des Hinterhauses ermöglichte zusammen mit der Drogerie Plappert den Bau eines neuen Gebäudes an der Enzseite, wodurch die Verkaufsfläche auf insgesamt 150 qm erweitert wurde.

1977-1990
Modehaus Frey setzt auf Wachstum und Vielfalt
Nach dem frühen Tod des Firmengründers Herbert Frey im Jahr 1977 führte Inhaberin Mina Frey gemeinsam mit ihrem Sohn Wolfgang als Geschäftsführer das Unternehmen weiter. Aufgrund begrenzter Möglichkeiten im Erdgeschoss wurde eine Flächenvergrößerung in Erwägung gezogen. Durch umfangreiche bauliche Maßnahmen im Obergeschoss wurden weitere 100 qm auf insgesamt 250 qm Verkaufsfläche hinzugewonnen. Eine schöne Holztreppe führt heute zum ersten Stock, wo eine breite Auswahl an Anzügen, Mänteln, Combi-Hosen, Saccos und Anlassbekleidung präsentiert wird. Die gesamte Schaufensteranlage wurde zudem neu konzipiert und mit einer großzügigen Passage versehen, um das vielseitige Angebot optimal zu präsentieren.
1996 bis 1999
Eleganz im Wandel der Zeiten
In den 1990er Jahren prägten Tunnelbau, Umleitungsmaßnahmen und Parkprobleme das Stadtbild, begleitet von einem Rückgang der Gästezahlen. Dennoch wurde das Stammhaus trotz Widrigkeiten in einer siebenwöchigen Umbauzeit den heutigen Kundenwünschen entsprechend umgestaltet. Die Neueröffnung erfolgte im November 1996, kurz nach Fertigstellung des Meisterntunnels und vor der Eröffnung der Fußgängerzone Wilhelmstraße. Helle Räume und optimal präsentierte Ware sorgten für eine positive Resonanz bei Kunden und Gästen, und das Jubiläumsjahr setzte bereits starke Akzente.
Im Jahr 2002 erfolgte die Umwandlung des Geschäfts in das Modehaus Frey KG.

2002 bis heute
Tradition in neuen Händen: Holger Frey führt das Erbe des Modehauses fort
Im Jahr 2002 eröffnete das Modehaus Frey “Frey’s Landhausmode” in der Fußgängerzone, um den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. 2008 übernahm Holger Frey in der 3. Generation das Geschäft. Jubiläumsfeierlichkeiten zum 60. und 65. Bestehen folgten in den Jahren 2009 und 2014. Die Geschäftsform änderte sich 2016 von Modehaus Frey KG zu Modehaus Frey e.K. Im Jahr 2018 verstarb Senior-Chef Wolfgang Frey. Trotzdem feierte das Modehaus 2019 sein 70-jähriges Jubiläum mit einem großen Verkaufsevent vom 2. November bis 31. Dezember 2019. Zusätzlich freut sich das Modehaus Frey darauf, im Jahr 2024 sein 75-jähriges Jubiläum zu feiern.